Die Ausgabe Identität ist da!

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Wenn sich das Jahr in Blüten und Knospen reinkarniert, stecken auch wir unsere Köpfe aus den weichen Winter-Kokons, schauen uns um und suchen in der erwachenden, andersartigen Welt nach Orientierung. Das birgt natürlich die Gefahr der Identitätskrise in sich. Wer bin ich? Wer bist du? Wer sind wir alle zusammen?
Auf der Suche nach Antworten stiessen wir auf eine solche Fülle an Stoff, dass wir gleich mehrere Hefte damit hätten füttern können. Mit Feuereifer gruben wir nach den filigransten Wurzeln, die wir vorsichtig freilegten: Mit Käse aus Tadschikistan im Proviant wanderten wir dem Gestaltenwandler Andermatt in die Arme. Dank der Streetart an den Mauern fanden wir schliesslich nach Hause zurück und packten die bunt durchmischte Identität der Schweiz in die neuste Ausgabe «Identität»!

Transhelvetica gibt es am Kiosk oder als Abo.
Einblick ins Heft geben unsere Leseproben.

FelsenFest – Buchtipp

9783906055466.MAIN

Der freischaffende Schriftsteller und leidenschaftliche Bergkletterer Emil Zopfi geht für uns Transhelvetiker in jeder Ausgabe «bergwärts» auf seinen Gedankengang.

Im April erscheint nun seine Kurzgeschichtensammlung «FelsenFest – Noch schöner als Fliegen». Dort nimmt er uns mit auf fünfzig seiner alpinen Erkundigungen, wo Erfolgserlebnisse und Grenzerfahrunge manchmal nahe beieinander lagen. Bereits als junger Elektrotechniker berauschten ihn Pläne von Gipfelbesteigung und Felsbezwingung. Über die Jahre begleitete er aktiv die Geschichte des Bergsteigens vom Holzkeil zum Bohrhaken, von schwerem Schuhwerk zu leichten Kletterfinken mit Magnesium an den Fingern. Heute sind Berge für ihn zu Orten voller Erinnerungen geworden, wo das Fliegen auch ohne Flügel und Propeller wahr wurde.

In den felsenfesten Geschichten trifft Abgrund auf Ausblick, Tangotakt auf Atemlosigkeit und die Boxlegende Muhammad Ali, der gnadenlose Max Frisch und der nackte Hermann Hesse aufeinander. Aus jeder Beschreibung der kantigen Felsvorsprünge oder der weissen, in den Himmel ragenden Hörner liest man Zopfis Liebe und Faszination für die atemberaubende Welt der kantigen Riesen heraus!

Hotel Paradiso

Familie Floez - Hotel Paradiso www.floez.net

Die «Familie Flöz»​ ist ein Kosmos von Theaterschaffenden, Musikern, Maskenbauern und anderen Kreativlingen, die sich aus verschiedenen Ecken der Welt zusammengefunden haben und seit Jahren wunderbar berührende sowie herzerweichend drollige Geschichten auf die Bühne bringen.

Ein aktuelles Stück der Gruppe spielt im traditionsreichen «Hotel Paradiso» und sprudelt nur so vor verrückten, liebenswerten und charismatischen Figuren. Im Zentrum des Geschehens stehen das ungleiche Geschwisterpaar, welches das Hotel leitet. Der Sohn des Hauses träumt von der grossen Liebe, seine Schwester möchte die Führung des Hotels an sich reissen, das Dienstmädchen hat es faustdick hinter den Ohren und der Koch zersägt nicht nur Schweinehälften … Kein Wunder taucht hier bald der erste Tote auf! Mit schwarzem Humor, hauchzarter Melancholie und emotionalen Hoffnungsschimmern zaubert das vierköpfige Ensemble hinter Masken verborgen eine kleine, bitterböse Welt herbei. Und das, ohne ein einziges Wort auszusprechen!

Das Stück spielt am 18. Feb im Stadtsaal Zofingen und am 26. Feb im Stadttheater Langenthal. Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Familie Flöz.

30. Hornschlittenrennen in Braunwald

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Was da alles den Berg hinunterkurvt! Ganze Häuschen, Segelboote, schnittige Limousinen oder andere selbstgebaute Kreationen sausen jedes Jahr beim Hornschlittenrennen in Braunwald die Piste hinab. Noch schneller fährt es sich aber bei den sogenannten Buureschlitten- oder Flitzerschlittenfahrten. Dort geht es nicht mehr um’s Sujet, sondern nur noch darum, wer als erster mit Karacho die Ziellinie erreicht hat.

Der Hornschlitten diente ursprünglich als winterliches Transportmittel. Von abgelegenen Alpen beförderten die Bauern auf diese Weise ihr Heu ins Tal oder schleppten Holz aus den Wäldern zu ihrem Hof. Die Hornschlittenfahrten zählten damals zu den gefährlichsten Arbeiten des Bergbauernlebens. Denn die schweren Schlitten wurden trotz rassigen Geschwindigkeiten von Männern gezogen und gestossen, was oft zu Unfällen führte. Ausserdem galt die Schneekonsistenz dann als perfekt, um zu «schlitteln», wenn viel Neuschnee auf harter Unterlage zu liegen kam. Da diese Schneebeschaffenheit aber zugleich auch die grösste Lawinengefahrstufe darstellt, forderte die Transportart tragischerweise eine Vielzahl an Lawinenofpern. Heutzutage sind die Hornschlitten im Bauernbetrieb den Traktoren gewichen, und die traditionellen Gefährte haben einen Platz auf den Schlittelpisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz erobert – zum Beispiel in Braunwald:

Das Hornschlittenrennen ebenda feiert dieses Jahr vom 13. – 14. Februar sein 30-jähriges Jubiläum. Kein Wunder, stammt nun auch der grösste Hornschlitten der Welt aus dem Glarus. Fritz Dönni aus Luchsingen hat sich seinen Traum verwirklicht und baute sich seinen Riesenschlitten: 6.5 m lang und 2.8 m hoch ist die Holzkarosse und wiegt massive 474 kg – nur fahren kann man damit nicht mehr. Auch er wird am Jubiläums-Wochenende dabei sein und seine Arbeit erstmals präsentieren.

Wer bei alledem Lust bekommen hat auf ein paar schneestäubende Stunden auf gehörnten Kufen, kann sich auf der Website des Hornschlittenclubs Braunwald einen Überblick über das Programm verschaffen.

Auf die Plätze, fertig, los!

Die Ausgabe Max ist da!

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Hoch hinaus geht es bei uns! Auf der Suche nach den Maxen dieses Landes durchstreiften wir die grössten Moorlandschaften, sprachen mit dem diabolischsten aller Bösewichte, kletterten auf die höchsten Gipfelspitzen, von denen wir, beinahe von Grössenwahnsinn gepackt, in die Tiefen der Schweizer Täler blickten. Doch zu guter Letzt kehrten wir ins Zürcher Flachland, besser gesagt in den Bahnhof Letten, zurück und liessen im Maximaltempo die Tastaturen unserer «Mäx» klappern und die Druckerwalzen rollen, sodass das Magazin im Schnabel der Storchendame Max(imiliane) in Lichtgeschwindigkeit zu jeder transhelvetischen Leseratte und jedem Wandervogel gelangte!

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Die Ausgabe Lux ist da!

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Wer sich in der dunklen Jahreszeit nach Sonne und Helligkeit sehnt, aber ungern Berge erklimmt – es soll sie ja geben, diese Flachlandindianer – hat es manchmal schwer, einen rettenden Lichtstrahl zu ergattern. Wir Transhelvetikerinnen aber mögen heitere Gemüter und pragmatische Lösungsansätze. Also haben wir uns kurzum aufgemacht, das Licht eigenhändig einzufangen. Für die nächste Ausgabe von Transhelvetica liessen wir uns Luxuriöses, Tierisches und Lichtverwöhntes einfallen, um Ihren Alltag zu erhellen. In diesem Sinne: «Fiat lux»!

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Die Ausgabe Manufaktur ist da!

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Wenn sich die Räume im alten Bahnhof Letten kurzum in ein Atelier für Handgemachtes verwandeln, hat sich die Redaktion einmal mehr etwas Besonderes vorgenommen. Transhelvetica #31 widmet sich all jenen Dingen, die in mühevoller Kleinstarbeit und mit viel Liebe selbst hergestellt werden. Auf der Suche nach Manufakturen aller Art sind wir nicht nur auf traditionelles Handwerk wie die Buchbinderei oder die Trachtenherstellung gestossen. Auch der Handchirurg sorgt mit seinem Geschick dafür, dass Handwerk überhaupt entstehen kann. Das Drucken haben wir am Ende doch den dafür vorgesehenen Maschinen überlassen, so dass die neuste Ausgabe von Transhelvetica pünktlich zum Erscheinungsdatum am 1. Oktober reingeflattert ist.

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Stöbern bis zum Umfallen

Stoebern

Die kalten Tage sind bald Schnee von gestern: Der Altweibersommer ist im Anmarsch. Der perfekte Zeitpunkt also die letzten warmen Sonnenstrahlen draussen zu geniessen – und wo würde sich dies nicht besser anbieten als bei unserem Bahnhof Transhelvetica. Einen heissen Kaffee oder Tee schlürfen, in den Ausgaben der vergangenen fünf Jahren stöbern und sich aufs nächste Abenteuer freuen. Die Magazine dürfen in den Rucksack gepackt werden, damit auch an kalten Tagen in der warmen Stube die Reiselust nicht vergeht. Fünf Hefte gibt’s für zehn Franken. Wir freuen uns auf zahlreiche Leseratten!

Do 24. Sept, 11 – 17.30h.
Alter Bahnhof Letten, Wasserwerkstrasse 93, Zürich.