Kleines Haus der Grossen Weine

Die Kellerei „Les Fils de Charles Favre“ in Sion produziert Walliser Stolz.


Neben einer Palette an klassischen Walliser Weinen produziert diese wahrscheinlich auch den mti dem bekanntesten Etikett – den Fendant „Dame de Sion“. Dieser süffige und äusserst rassige Chasselas ist eng mit der Geschichte der Kellerei verbunden. Die Dame in Tracht auf dem Etikett ist Hanny Favre, die Mutter des kürzlich verstorbenen Besitzers. Sie verliess das Haus immer in ihrer Tracht, wenn sie durch die Schweiz reiste und an Weinmessen ihre Weine verkaufte. Man nannte sie überall schon bald „La Dame de Sion.“

favre-vins.ch

Geliftet – Märchengondelbahn

Märchengondelbahn, Grächen

Gondeln mit Informationsbildschirmen im Innenraum und Solarzellen auf dem Dach sind heute Standard. Etwas Schönes und Anderes hat sich jetzt aber Grächen für seine kleinsten Besucher überlegt: Die Fahrt ins Skigebiet Hannigalp findet in Begleitung von Rotkäppchen, dem tapferen Schneiderlein und Frau Holle statt. In zehn bemalten Märchengondeln wird während der siebenminütigen Fahrt die jeweils zur Gestaltung passende Geschichte erzählt und soll auf diese Weise Grächens Familienfreundlichkeit unterstreichen.

graechen.ch

D’Häx isch los

Belalphexe

Die Hexenabfahrt in Belalp erfreut sich grosser Beliebt- und Bekanntheit. Einst soll in Hegdorn eine Hexe gelebt haben, die ihren lieben Mann betrog. Weil ihr Mann ihrem Glück im Weg stand, verwandelte sie sich in einen Raben als ihr Mann am Kirschen pflücken war. Sie liess ihm, als er hochblickte, ihr ätzendes Geschäft in die Augen hinab. Blind des Schmerzes stürzte der Gatte und starb. Sie wurde zum Tod verurteilt durch den Scheiterhaufen. Zu Ehren ihres Mannes hat der Skiclub Belalp die Hexenabfahrt ins Leben gerufen.

belalphexe.ch

8. bis 14. Januar

Sous-sol sur l’eau – Lac Souterrain

Lac Souterrain, St.Leonard

Der unterirdische See von St. Leonard verleitet durch seine eigenartige, venezianisch anmutende Traumwelt zum Stelldichein mit Kuschelcharakter, ist er doch immerhin der grösste befahrbare, natürliche unterirdische See Europas. 300 Meter lang und 20 Meter breit, kann er auf einer halbstündigen geführten Gondelfahrt erkundet werden.

lac-souterrain.com

Mon(t) Chemin – Hôtel Beau-Site

Hôtel Beau-Site, Chemin ob Martigny

Das authentisch gestaltete Hotel positioniert sich als traumhafter Ausgangspunkt für Tagesausflüge entlang der Rhône, in die Berge, nach Martigny oder die alpinen Thermalbäder in Saillon und Lavex-les-Bains. So ist ein interessanter Austausch mit anderen Besuchern in den Abendstunden fast garantiert. Sonnenterrasse, grosszügige Aufenthaltsräume bieten Raum für Begegnungen mit anderen Gästen, auf Wunsch kann im Pianosalon sogar gemeinsam musiziert werden. Die wilde Natur, die Bibliothek und der bewusste Verzicht auf Fernseher und Radio in der Ausstattung der Zimmer laden zudem ein, zu sich zu finden.

 

chemin.ch

Aus den 1960ern – Tea Room Métropole

 

Tea Room Métropole, Sion

Zwischen Coiffeursalon und Versicherungsagentur befindet sich in der Ladenpassage das „Métropole“, dessen typisches 1960er Jahre-interieur von braunen Farbtönen und runden Formen geprägt ist. Würde das „Métropole“ nicht von einer ganz gewöhnlichen Klientel bevölkert, die hier Kaffee trinkt und Zeitung liest, könnte man meinen, man sei versehentlich in ein Filmset geraten oder in die 1960er Jahre zurückversetzt worden.

027 455 34 10

 

 

Schweizer Sushi

 

fischersfritz2

Ein Koch, der in Osaka das Handwerk gelernt hat, und der einzige Berufsfischer des Zürichsees bringen zusammen Schweizer Sushi auf den Tisch. Geniessen und Kaufen kann man in Strandatmosphäre bei Fischers Fritz in Wollishofen. Die Strandbeiz mit Bistro-Flair.

fischers-fritz.ch,  Seestrasse 559, 8038 Zürich

Der gesamte Artikel zum Ausflugstipp erschien in Transhelvetica Nr. 14 „Russland“

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