First Class

Bei Grimselbach gibt es seit 2008 ein Transportmittel der anderen Art: von First bis Schreckfeld kann der «Firstflieger» genommen werden.

Ein bisschen erinnert es schon an die Frisbee-Sitzscheibe aus Kindheitstagen, die auf guten Spielplätzen und an einigen Seen an einem Seil hinunter hing und mit der man – oft vergeblich – versuchte, das Wasser zu überqueren. Nur ist man in Grimselbach besser halbwegs erwachsen, denn mindestens 35kg schwer sollten die Passagiere schon sein.
Ins Gurtzeug eingehängt können bis zu vier Personen parallel die Strecke hinuntersausen. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 80km/h, und Höhen von zwischendurch 50m über dem Erdboden, geht der rund 800m lange Flug viel zu schnell vorbei. Bis sich das Adrenalin wieder eingependelt hat, kann man gemeinsam im Bergrestaurant Schreckfeld das Erlebte Revue passieren lassen.

In den USA und Kanada kennt man diese Seilbahnen übrigens als «ZipRider», in Europa ist die Anlage bisher einzigartig und sowohl in der Sommer- als auch in der Wintersaison geöffnet (Okt – Dez. geschlossen). Ein Flug kostet pro Erwachsenen 25 sFr, Tickets können vor Ort oder unter 033 828 77 11 bezogen werden.

Das Geheimnis unseres Waldes

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Ab August wird ein Natur-Dokumentarfilm des renommierten niederländischen Regisseurs Heikko Böhm durch die Kinos flimmern, dessen Trailer sehr vielversprechend ausschaut. Die Erzählerstimme gehört zu Bruno Ganz.

«Unser Wald. Er fasziniert und beängstigt, er nützt, erfreut und macht zuweilen Sorgen. Einst gezähmt und geplündert, bedeckt er wieder ein Drittel der Schweiz. Doch wie viel Platz räumen wir dem Wald in unserem modernen Leben noch ein? ‚Das Geheimnis unseres Waldes‘ ist die Neuentdeckung eines geschätzten, fremden und manchmal wilden Freundes, erzählt in faszinierenden Bildern mit Geschichten aus dem Wald von beeindruckenden Menschen im Wald. Und ein packender Streifzug durch vier Jahreszeiten.»

Erste Ausstrahlungstermine in Open Air Kinos finden Sie hier.

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Landjäger – die Vernissage

Flurina Gradin und Denise Locher haben in dreijähriger kleinkarierter Wuselarbeit Dörfer der Schweiz portraitiert – ein idealer Präsentierteller für das Sammelsurium Schweizer Alltagskultur.

Auf 324 Seiten zum Entdecken, Besuchen und Kennen sind 60 dieser Orte unter dem Titel «Landjäger» zusammengestellt worden. Das hat ihnen nicht nur eine Rubrik im transhelvetischen Herzen eingebracht, sondern auch eine tolle Vernissage:
HEUTE Freitag, 15. Juli 2011 ab 18.30 Uhr
in der «Wäscherei» des Kunstvereins Zürich (Dienerstrasse). Ab morgen kann man das Meisterwerk dann auch kaufen, 32 Taler für viel Freude und eine gute Sache.

Unbedingt hingehen!

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Schöne Aussicht

sommerJungfotografin Sandra Leite erfreute uns mit diesem sommerlichen Ausblick. Eingefangen in der Nähe von Hergiswil (LU).

Haben auch Sie ein Herz und erfreuen uns mit Ihren Sommerimpressionen – wir können es gebrauchen, da wir schon wieder fleissig über der nächsten Ausgabe in der Gluthitze brüten.

Verguckt?

Nein, Sie haben weder falsch geschaut noch handelt es sich um ein Versehen: die neuste Transhelvetica, unsere Nummer fünf mit dem Inspirationsthema «Feuer», ist tatsächlich mit zwei verschiedenen Covers erschienen.

Die Inhalte sind jedoch exakt identisch: wir bringen Sie in Roman Signers Freiluft-Versuchslabor, auf Schmugglerpfade und die Trassee der Feuerrösser. Zudem haben wir – auf Umwegen – sogar das Feuer der Leidenschaft in Biel entdeckt, einem Experten für Feuerwasser auf die Kunst gefühlt und einem Mann, der Feuer und Flamme für Zündelwerkzeug ist, Löcher in den Bauch gefragt.

Viel Spass bei der Lektüre und einen glutheissen Sommer wünscht
die transhelvetische Redaktion

Qualität statt Grösse

In Santa Maria GR ist ein skurril-schmuckes Fundstück zu entdecken:
die kleinste Whiskybar der Welt. 200 Sorten des Geniessergetränks auf 8.53m²!

Gleich daneben befindet sich passenderweise das kleinste Whiskymuseum der Welt… Die Glücklichen, die es also in nächster Zeit in das von der Natur gesegnete und mit Nationalparks umgebene Val Müstair verschlägt, sollten unbedingt im Hauptort des Tales mit seinen 354 Einwohnern einen Geniesserstopp einlegen und ein Glässchen degustieren!

Doch zügeln Sie angesichts der grossen Auswahl Ihre Probierlust rechtzeitig, um die Rast nicht noch im Ortsspital – natürlich einem der Kleinsten der Schweiz – verlängern zu müssen.

santamaria

Freude verschenken

Ab sofort stehen unsere Geschenkgutscheine zum selbst ausfüllen und verschenken für Sie zum Download bereit!

Eines der vier Motive auswählen, ausdrucken, Namen der beschenkten Person einfügen, ankreuzen welches Abo es sein soll und unterschreiben. Kommt wunderschön an bei allerlei Anlässen und versorgt einen Menschen mehrere Ausgaben lang mit tollen Ausflugsmöglichkeiten und Geschichten.

Damit das Magazin dann aber auch wirklich bei der oder dem Glücklichen ankommt, nicht vergessen auch tatsächlich ein Abo bei uns abzuschliessen… Bitte geben Sie an, ab welcher Ausgabe versandt werden soll.

Oh wei, Ai Weiwei

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Die Ausstellung «Interlacing» des chinesischen Künstlers
Ai Weiwei bekommt durch seine kürzliche Inhaftierung einen (noch deutlicheren) politischen Kontext. Als Architekt, Konzeptkünstler, Bildhauer, Fotograf, Bloggerer, Twitterer, Interviewkünstler und politischer Aktivist setzt er sich seit Jahren bewusst mit der gesellschaftlichen Situation Chinas und der Welt auseinander.

«Interlacing» zeigt ab Samstag, den 28. Mai 2011 Foto- und Videoarbeiten Ai Weiweis im Fotomuseum Winterthur. Das beistehende Bild zeigt eine Aufnahme von 1995 mit dem Titel «Dropping a Han-Dynasty Urn». © Ai Weiwei

Schon zu heiss?

Dann nichts wie ab zum Wasser!

Beispielsweise ins Haslital zur Aareschlucht, zwischen den Ortschaften Meiringen und Innertkirchen. Die Schlucht ist 1.4 Kilometer lang, bis zu 200 Meter tief und kann seit über hundert Jahren auf einem sicherem Steg und durch Tunnels bequem begangen werden. Für dieses Wetter ist diese Wanderung wie gemacht!
Der Haupteingang liegt 1 Kilometer östlich des Dorfs Meiringen, von Haltestellen der Meiringen-Innertkirchen Bahn leicht erreichbar. Der Eintritt kostet für Erwachsene sFr 7.50.

aareschlucht

Neu gesehen: Alberto Giacometti

Das Bündner Kunstmuseum Chur nähert sich in der Ausstellung «Alberto Giacometti — neu gesehen» dem Künstler durch eine Sammlung verschiedener Fotografien seiner Person, seines Umfeldes und seines Schaffens auf neuen Wegen an: einige der gezeigten Aufnahmen und Zeichnungen Giacomettis († 1966) waren bislang unbekannt bzw. unveröffentlicht.

Vom 21. Mai bis zum 04. September 2011.giacometti