Transhelvetica #34 «Identität»

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April / Mai 2016

Auf der Suche nach Antworten auf die Frage: «Wer sind wir Schweizer eigentlich – und wie möchten wir wahrgenommen werden?»

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Beschreibung

Transhelvetica # 34 «Identität»

Wer sind wir Schweizer eigentlich – und wie möchten wir wahrgenommen werden? Stimmt die Identität des Landes mit unseren Idealen und mit der Aussenwahrnehmung überein? Die Identität eines Landes wird geprägt von der Landschaft und der Architektur, die wir in sie hineinbauen. Und von seinen Bewohnern mit ihren Sitten und Traditionen. Sie ist aber keine statische Grösse, sondern ein Konstrukt im steten Wandel. «Die Schweiz» gibt es nicht. Vielmehr gibt es unzählige Ideen davon, was das Land ausmacht und wie es beschaffen sein sollte. Darum zeichnen die Linken und die Rechten, die Oberen und die Unteren als Zielvorgabe Bilder einer perfekten Welt, in der es allen so gut geht, wie sie es verdienen. Doch die Realität sieht anders aus: Sie sympathisiert zwar mit den idealisierten Welten, springt aber wild zwischen den verschiedenen Bildern hin und her. Dadurch lässt sich die Identität der Schweiz nur in einem bestimmten Moment und aus einem bestimmten Blickwinkel definieren. Was dabei herauskommt, mag zwar nicht immer unseren persönlichen Ideal entsprechen, aber diese unzähmbare Vielfalt macht auch ihre Schönheit und ihren Reichtum aus. Um dies voll auszukosten haben wir versucht, vorurteilslos auf neue Ideen zuzugehen und sie auf unserer Vision der Schweiz abzugleichen. Denn was gut ist, möchten wir gerne für die weitere Identitätsentwicklung der Schweiz berücksichtigen, während alte Zöpfe auf den Kompost der Geschichte wandern dürfen. Schliesslich möchten wir eine Schweiz geniessen, in der weder die Welt von gestern, noch die Welt von morgen die beste ist, sondern diejenige von Heute. So besuchten wir für Transhelvetica # 34 nicht nur das Schnipo-Restaurant auf der Passhöhe und fuhren dann wieder nach Hause, sondern freuten uns unterwegs über die sprudelnde Kreativität der Schweizer, die mit modernen Hofläden, kreativer Kunst und detailverliebter Freude an der Gegenwart arbeiten. Als sehr fruchtbar erwiesen sich dabei einmal mehr Begegnungen mit geistig offenen Andersdenkern, die uns auf neue Ideen brachten und bessere Lösungen ersinnen liessen. So haben wir erlebt, wie sich ein Dorf neu erfinden kann, verfolgten die Entstehung eines neuen Gewürzes, liessen uns von tadschikischen Bäuerinnen inspirieren, bewunderten die kreative Kunst von Leuten mit multiplen Identitäten und staunten über die Vielfalt von persönlichen Passionen, welche die Schweizer alleine oder in einem von zahlreichen Vereinen pflegen. Was macht für Sie die Schweiz aus? Und wie hätten Sie sie gerne?

Zusätzliche Information

Gewicht 450 g
Größe 30 × 21 × 1 cm

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